Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 22.12.2017

To-Dos für 2018 - Dieses Jahr mit einer Bucketlist

Gute Vorsätze sind schwer einzuhalten, denn die Belohnung liegt oft in weiter Ferne. Mit den Punkten auf einer Bucketlist ist das anders. Habt ihr schon mal eine Bucketlist geschrieben? Ihr wisst schon, diese To-do-Liste mit Dingen, die man unbedingt noch getan haben will, bevor man "den Eimer (Englisch: bucket) wegtritt", also den Löffel abgibt. Statt guter Vorsätze der Art "mehr Sport machen - weniger rauchen" gehören auf solch eine Liste eher spaßige, besondere und ein bisschen verrückte Aktivitäten und Erlebnisse. Das sind genau die Erinnerungen, die man gerne in einem Album verewigt und an die man noch lange zurückdenkt. In den USA nutzen Teens und junge Erwachsene Bucketlists, um sich selbst zu verwirklichen und ihre Lebenszeit optimal zu nutzen.

Gute Vorsätze mit Spaßgarantie

Ein gutes Beispiel dafür stellt die Bucketlist dar, die im Juli 2017 in einer Umkleidekabine in den USA gefunden wurde und sich viral über Twitter verbreitete. Zu den eher leicht zu verwirklichenden To-dos gehören etwa "eine Maniküre bekommen", "eine neue Netflix-Serie in einem Rutsch schauen", "auf eine Party gehen" und "ständig betrunken sein". Andere Punkte würden etwas mehr Aufwand verlangen, etwa "eine Giraffe streicheln", "eine Schlacht mit Riesen-Wasserballons austragen", "einen Limonadenstand errichten" oder auch ganz banal "Sex haben". Viele Twitter-User fühlten sich von dieser sowohl frech als auch naiv anmutenden Bucketlist inspiriert und begannen gleich damit, ihre eigene anzulegen. Wenn ihr den populären Tweet verpasst habt, dann ist der Jahresanfang 2018 der ideale Zeitpunkt, um Blatt und Stift zu schnappen und die ersten Ideen aufzuschreiben. Hier sind ein paar unserer liebsten To-dos fürs Jahr 2018 - von entspannend über schaurig bis extrem:
  • In Bier baden: Ein Beauty-Tipp der anderen Art: Bierliebhaber können im Schloss Starkenberg in ihrem Lieblingsgetränk baden, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Im alten Gärkeller der Brauerei wird exklusiv für euch ein Becken mit 12.000 Liter Wasser und 300 Liter Biergeläger gefüllt, wahlweise warm oder erfrischend. Das hefe- und kohlensäurehaltige Getränk ist reich an Vitaminen und Calcium, es soll die Durchblutung anregen und die Haut geschmeidig machen. Nippen sollte man an dem alkoholischen Badewasser aber besser nicht - dafür gibt es Bierkrüge mit Original-Starkenberger direkt am Beckenrand.
  • Eine Gruft erkunden: Dem Tod kann man in Österreich an beunruhigend vielen Orten in die Augen sehen. So wird man zum Beispiel in der Gruft des Stephansdoms oder auf dem St. Sebastian-Friedhof von den leeren Augenhöhlen zahlreicher Totenschädel angestarrt. Auf die Spitze treibt es aber der Karner (auch als "Beinhaus" bezeichnet) im Hof der Kirche von Eggenburg: Die Gebeine von mehr als 5.000 Menschen sind dort geradezu künstlerisch aufgestapelt. Aber glaubt nicht, dass ihr mit einem der bleichen Gesellen ein Instagram-Selfie machen oder wie im Cartoon auf Brustkörben Xylophon spielen könnt - die Knochen befinden sich nämlich hinter Glas.
  • Rafting ausprobieren: Rad- und Skifahren in den österreichischen Alpen - das macht fast jeder. Aber habt ihr euch schon mal in ein Kajak getraut? Die Gemeinde Interlaken gilt als einer der Rafting-Hotspots Europas. Dort kann man in einem aufblasbaren Tandemboot einen reißenden Alpin-Fluss hinabrauschen. Natürlich sollte man sich als Anfänger nur in die Hände eines professionellen Veranstalters begeben. Man fühlt sich auch gleich viel sicherer, wenn man selbst massenweise Wasser schluckt, der geübte Guide aber herzhaft lachend durch die Stromschnellen manövriert.
Bildrechte: Flickr A Collective Bucket List Carol VanHook CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten