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Events | 04.06.2019

Salzburg - Stadt der Liebe

Die Songtextstelle „Because the night belongs to lovers“ von Patti Smith ist ideengebend für ein Wochenende, das Salzburg im Juni zur „Stadt der Liebe“ machen wird. Wir haben uns mit den Organisatoren Wolfganz Zenz und Tom Zezula auf ein Interview getroffen und über das Pilotprojekt gesprochen.

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(c) Thomas Kirchmaier

Die Stadt der Liebe ist nicht Paris allein: Erstmals in Österreich feiert Salzburg das Thema, das die Menschheit wohl am meisten bewegt. Von Donnerstag, 13. Juni, bis Sonntag, 16. Juni, wird Salzburg zu einer Stadt der Liebe. Ein buntes Programm lockt hoffentlich viele Besucher in die Franz-Josef-Straße, den „Boulevard der Liebe“. Dabei ist vieles erlaubt: Das Projektteam, das aus Wolfgang Zenz, Tom Zezula und dem Stadtmarketing besteht, veranstaltet das Festival, das ein neuer Impuls für Salzburg werden soll. Sicher ist, dass die Stadt Bühne für das Thema Liebe in allen Facetten sein wird.

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(c) Thomas Kirchmaier

look! Salzburg: Wie sind Sie auf die Idee dieses Festivals gekommen?
Wolfgang Zenz: Der Song „Because the night belongs to lovers“ hat mich inspiriert, er stellt die Liebe zwischen zwei Menschen in den Fokus. Ich bin bei dieser Gelegenheit darauf gekommen, die Kraft dieses Songs in ein Festival zu transformieren. Ich bin der Meinung, dass das, was Kunst und Musik generell antreibt, entweder das Revolutionäre ist oder aber das Zwischenmenschliche. In Salzburg gab es bisher kein explizites Fest, wo Liebe im Mittelpunkt steht. Mit dieser Idee ging ich auf die Suche nach möglichen Partnern und bin bei der Stadt Salzburg auf offene Türen gestoßen. Jetzt versuchen wir eben erstmals, in Salzburg das Festival zu veranstalten. Wenn es funktioniert, würden wir es in Zukunft gerne auch fortführen und erweitern. Gemeinsam mit der Stadt Salzburg und der Academy stehen wir in guter Zusammenarbeit.

Tom Zezula: Wir haben diese Idee bei uns im Haus der Academy den künstlerischen Institutionen in Salzburg vorgestellt und waren uns im Vorfeld nicht ganz sicher, wie viele Einrichtungen zur Vorstellung dieses Festivals überhaupt kommen würden. Wir waren allerdings sehr überrascht, dass wirklich alle da waren – angefangen vom Salzburger Landestheater, Rockhouse Salzburg, dem kleinen theater bis zur ARGEkultur waren alle interessiert und von dem neuen Format begeistert. Jede einzelne Institution konnte sich dazu in den folgenden Wochen Gedanken machen, wie sie sich in das Festival einbringen könnte.

Wie soll das Festival genau aussehen? Was können sich die Besucher erwarten?
Wolfgang Zenz: Es gibt im Wesentlichen zwei große Schwerpunkte: einerseits das Festival vom 13. bis 16. Juni, bei dem alle Kulturbetriebe Salzburgs ihr eigenes Programm zum Thema Liebe präsentieren können. 
Zum anderen gibt es zusätzlich das „Fest der Liebe“ am 15. Juni, wo soziale Einrichtungen, Gastronomie, Kunst und Kultur von uns organisiert werden.

Tom Zezula: In diesem Festivalzeitraum können sich die Salzburger auf viele Veranstaltungen rund um das Thema Liebe freuen. Beim „Fest der Liebe“ wird die Franz-Josef-Straße gesperrt sein, und den Besuchern wird ein buntes Rahmenprogramm geboten. Die Vision ist, dass die Stadt Salzburg in dem Zeitraum des Festivals ganz unter dem Motto der Liebe steht.

Sie haben einmal erwähnt, dass Sie auch weniger bekannte Aspekte von Liebe vor den Vorhang holen möchten. Welche Idee steckt dahinter?
Wolfgang Zenz: Liebe und 
Sexualität haben ja auch immer eine pädagogische beziehungsweise eine soziale Komponente. Beim Fest werden daher auch soziale Einrichtungen und 
Vereine vertreten sein, wie die First Love Ambulance für Jugendliche, HOSI Salzburg oder die Seniorenresidenz, die mit ihren Ständen informative Aspekte und Aktionen rund um das Thema Liebe einbringen werden. Das Festival soll einfach für alle sein – für Jung und Alt, Homo- oder Heterosexuelle, alle gesellschaftlichen Schichten sind eingeladen.

Was erwarten Sie sich von dem 
Festival?
Tom Zezula: Ich erwarte mir, dass sich das Festival in den Köpfen der 
Besucher positiv verbreitet und einfach gute Stimmung vermittelt – ein buntes Festival mit verschiedenen Genres. Und dass es nicht nur ein Straßenfest mit Musik wird, sondern eine 
besondere, knisternde und liebevolle Stimmung über Salzburg schweben wird und alle Besucher begeistert sind.

Wolfgang Zenz: Ich sehe im 
Kopf ein herzliches, schillerndes Fest, 
zu dem alle Romantiker eingeladen sind.