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Fashion | 20.05.2019

Bikini Guide

Das Schönheitsideal des perfekten Sommerbodys hat ausgedient! Der passende Bikini macht jede Figur zur Bikinifigur.

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Foto: Shutterstock

Ob Triangel-, Bügel-, Bustier- oder Bandeaubikini, einfärbig oder im Mustermix – die Auswahl in der Bademodenabteilung ist schier unendlich. Kein Wunder, dass frau bei der Wahl des richtigen Bikinis zu Beginn der Badesaison schon vor dem Spiegel in der Umkleidekabine ins Schwitzen gerät und dabei noch nicht einmal in der Sonne badet. Die knappen Zweiteiler zeigen mehr, als einem oft lieb ist. Genau darum und damit er nicht beim Sprung ins kalte Wasser verrutscht, sollte der sommerliche Swimsuit optimal sitzen. Um die Vorzüge im Schwimmbad, am See oder am Strand gekonnt in Szene zu setzen und kleine Problemzonen wenn nötig zu kaschieren, ist es wichtig, sich des eigenen Körperbaus bewusst zu werden. Für jeden weiblichen Figurtyp gibt es passende und schmeichelnde Modelle und Schnitte. Hat frau erst einmal ihren Figurtyp erkannt, ist der perfekte Bikini schnell gefunden. Mit der richtigen Bademoden-Beratung muss für den Sommerbody zukünftig nicht mehr auf Schokolade und Süßes verzichtet und im Fitnessstudio geschwitzt werden. Für die Bikinifigur reichen ab sofort zwei Dinge: eine Figur und ein Bikini.

 

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Kleiner Busen ganz groß. Ein straffer, kleiner Busen eignet sich optimal für Triangel- und Bandeau-Bikinis sowie für Oberteile mit Carmen-Ausschnitt. Bei Modellen in diesen Schnitten sind meist keine stützenden Schalen für den Busen eingenäht, die in diesem Fall auch nicht nötig sind. Doch wenn mehr gewünscht wird, kann mit Pad-Polsterungen, Push-up-Schalen oder stützenden Bügeln die Oberweite ein bisschen größer und runder geschummelt werden. Oberteile mit Verzierungen wie Volants, Rüschen und Raffungen sowie Fransen und Schleifen setzen nicht nur modische Akzente, sondern vergrößern das Dekolleté optisch. Auch wilde, auffällige Muster und knallige Farben tragen auf und lassen den Busen dadurch größer wirken. Dunkle oder einfarbige Modelle hingegen verkleinern den Busen zusätzlich, darum sollte bei einer kleinen Oberweite lieber das Motto „Mehr zaubert mehr“ – mehr Muster und Farbe für mehr Busen – beachtet werden.

 

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Viel Brustvolumen. Nicht nur im Alltag braucht ein großer Busen einen gut sitzenden BH, auch beim Badeausflug braucht dieser optimale Unterstützung und guten Halt. Darum sind für eine üppige Oberweite Bikinis mit vorgeformten Cups, verstärkten Bügeln, gepolsterten Trägern, einem breiten Unterbrustband und einem stabilen Steg zwischen den Cups die passende Beachwear. Modelle in diesem Schnitt stützen den Busen und bringen ihn in eine schöne Form. Eine Alternative zu Cup-Oberteilen sind Bikinis in Bustier-Form, die sportlich geschnitten sind und den Busen optisch verkleinern. Kaschieren lässt sich eine opulentere Oberweite zudem auch mit der Wahl der Farbe: Einfarbige Modelle in gedeckten Tönen sowie mit kleinen Mustern lassen die Oberweite in den Hintergrund treten. Tabu für diesen Figurtyp sind Bikinis mit Push-Faktor, trägerlose Bandeau-Oberteile, schmale Triangel-Tops sowie Neckholder-Formen, da diese Swimsuit-Varianten nicht nur für ein unkomfortables Tragegefühl sorgen, sondern auch kein schönes Dekolleté zaubern.

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Stranduhrfigur. Beim Birnen-Body mit schmaler Taille, ausladender Hüfte und größerem Po sollte beim Bikinikauf das Motto „Je weniger Stoff, desto besser!“ gelten. Was im ersten Moment paradox klingen mag, ist modisch leicht erklärt: Versteckt man seinen Po unter zu viel Stoff, erreicht man genau das Gegenteil, da große Flächen den Po noch größer aussehen lassen. Deshalb sollten Frauen mit weiblichen Rundungen sich trauen, zu knapperen Modellen mit schmalen Stoff-Stegen wie den sogenannten Brazilian-Pants zu greifen, um dadurch ihre Kurven zu betonen. Auch Bikinihosen mit hohem Beinausschnitt sind ideal, da die Beine optisch gestreckt werden und die Hüfte kaschiert wird. Abzuraten sind bei diesem Figurtyp von verspielten und verschnörkelten Modellen mit Volants, Schleifen, Raffungen und Applikationen, da diese die Hüfte breiter wirken lassen. Auch Bikini-Slips, die seitlich geknotet werden, sowie knallige Farben und auffällige Prints sind weniger vorteilhaft. Besser sind gedeckte und zurückhaltende Farben wie ein dunkles Blau oder Schwarz.

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Die Körpermitte. Eine mollige Figur mit einem kleinen Bäuchlein ist kein Grund, beim Badeausflug auf einen Bikini zu verzichten und sich im Bademantel zu verstecken. Mit einem High-Waist-Höschen lässt sich die Problemzone Bauch für Pool und Meer perfekt kaschieren. Durch den hohen Schnitt, bei dem der Bund über die Taille bis zum Bauchnabel geht, wird der Bauch verdeckt und kaschiert. Die Bauch-weg-Bikini-Hosen lassen den Bauch flacher erscheinen, formen die Hüften und strecken die Beine optisch – das wusste auch bereits Stilikone Marilyn Monroe, die diesen Schnitt bei ihren Beach Days trug. Mit dem hoch sitzenden Taillenslip im Retro-Stil der 1950er-Jahre verstärken Frauen nicht nur den Kaschier-Effekt, sondern liegen noch dazu voll im Trend. Eine weitere Schummel-Taktik, auf die kurvige Ladys setzen können, ist dunkle und einfärbige Modelle zu wählen und auf wilde Muster und helle Stoffe zu verzichten, da diese auftragen.