Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 08.04.2019

Frühlingsfit

Nun sind auch die letzten Schneereste geschmolzen und die ersten Knospen bahnen sich den Weg aus dem Winterschlaf. Unser Garten verlangt nun nach einem ausgedehnten Frühjahrsputz, um für üppige Gemüsebeete und lange Grillabende vorbereitet zu sein.

Bild shutterstock_1087490177.jpg
Foto: Shutterstock

Zu Frühlingsbeginn sollte man sich nun an die (Garten-)Arbeit machen. Denn mit den ersten warmen Sonnenstrahlen und bunten Blütenknospen kommt auch die Zeit, in der man sich wieder an die frische Luft setzt, den eigenen grünen Außenbereich nutzt und sich auf die erste Ernte aus dem selbst angelegten Gemüsebeet freut. Wir haben die wichtigsten Tipps gesammelt, um das persönliche Paradies vor der Tür fit für den Frühling zu machen.

Grundlagen schaffen. Wir können beobachten, wie unser Garten langsam aus dem Winterschlaf erwacht und Gräser und Pflanzen zum Leben erwachen. Damit sie im Laufe der Frühjahrs- und Sommerzeit bis in den späten Herbst auch gut wachsen und gedeihen, sollten alte Pflanzenreste und Laub zuerst gründlich entfernt werden. Im Anschluss ist es wichtig, den Boden, sobald er nicht mehr gefroren ist, aufzulockern. Etwas Dünger ist ebenso empfehlenswert, damit die Erde wieder Nährstoffe sammelt und sich gut vom Winter erholen kann.

 

Bild shutterstock_265945481.jpg
Foto: Shutterstock

Säuberung Restbestand. Als weiterer Schritt ist es wichtig, Hecken und Pflanzen zurückzuschneiden sowie etwaiges Unkraut zu entfernen. Somit wird Platz geschaffen für frische Gemüsesamen und -pflanzen oder neu eingesetzte Sträucher und Bäume. Anbaustart. Da die Hochsaison beim Frühjahrsputz der Pflanzen im April startet, beginnt somit auch die ideale Zeit zum Einpflanzen. Hierbei sollte unbedingt der richtige Zeitpunkt gewählt werden, um die diversen Sorten nicht unnötig der Kälte auszusetzen. Sorten wie Salate, Karotten oder Zwiebeln können im Gemüsegarten bereits im April eingesetzt werden. Weniger kälteresistente Sorten sollten erst etwas später ihren Weg in unseren Außenbereich finden. Großzügige und frühzeitig applizierte Vliesauflagen beschleunigen dabei das Wurzelwachstum beim Gemüse und schützen es nachhaltig vor Frost. Liegen diese nicht nur im Frühling, sondern das ganze Jahr über parat, können sie die Pflanzen jederzeit vor unerwarteten Kälteeinbrüchen schützen.

Großes Gestrüpp. Nun können auch bereits Hecken und Sträucher sowie einjährige Pflanzen eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem unterschiedliche Gehölze wie Obstbäume, Beerensträucher und Rosen. Bei Stauden sollte darauf achtgegeben werden, dass der Boden mindestens zwei Wochen frostfrei ist. Bei überwinterten Pflanzen ist Vorsicht geboten. Denn hier bedarf es besonderer Pflege. Sie müssen sorgfältig geschnitten und mit Bürsten geputzt werden. Dies entfernt unnötige Keime und Krankheiten wie beispielsweise Flechten an den Obstgehölzen. Wiesengrün. Neben den diversen Pflanzen ist es auch wichtig, sich um den Rasen selbst zu kümmern. Wer einen ebenmäßigen grünen Teppich anstatt eines wilden Gartens bevorzugt, sollte sich vorerst um die Grasnarbe, also die oberste Schicht des Rasens kümmern. Diese kann mit elektrischen Vertikutierern oder händisch mit sogenannten Aerifiziergabeln gut belüftet werden. So wird der Rasen von Unkraut, Moos und Verfilzungen befreit. Außerdem sollte wie im Gemüsebeet ab April gründlich gedüngt werden. Falls sich kahle Stellen zeigen, ist dies kein Grund zur Sorge. Man kann diese mit einem Rollrasen ausbessern oder auf die betroffenen Flecken einfach neue Samen sähen und geduldig sein.

 

Bild shutterstock_1062012563.jpg (1)
Foto: Shutterstock

Stein auf Stein. Wer sich ausgiebig um Blumen und Pflanzen gekümmert hat, kann direkt zum kreativen Teil übergehen. Aktuell total im Trend in Sachen Gartengestaltung liegen natürliche und robuste Materialien. Neben diversen Arten von Holz sind die unterschiedlichsten Steinsorten sehr beliebt. Wichtig dabei: je unbehandelter und naturbelassener desto besser! Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob eine Wohnraumerweiterung durch das Auslegen von Holzleisten, um auch im Frühjahr schon barfuß den Garten zu genießen, oder die liebevolle Anordnung von einzelnen Pflastersteinen – erlaubt ist, was gefällt.  Quell des Lebens. Sind die Grundsteine für den Außenbereich gelegt, kann man sich um weitere Elemente wie Teich oder Pool kümmern. Viele genießen mittlerweile etwas Wasser im eigenen Garten. Egal, ob es sich hierbei um einen kleinen Teich für Fische und Seerosen oder den großzügigen Pool zum täglichen Längenschwimmen handelt. Der Kontakt mit dem kräftigen Element beruhigt nachweislich das Gemüt und hilft bei der Entspannung vom stressigen Alltag.

Reinigende Wirkung. Wichtig ist in erster Instanz – wie bereits bei Rasen und Beet – erneut Becken oder Teich von allen Restbeständen, die die Wintermonate mit sich gebracht haben, zu befreien. Dazu zählt, vor allem beim Teich, die Reinigung von losen Blättern oder Unkraut, das entfernt werden muss. Sollten in einem größeren Teich Tiere leben, ist es wichtig, nicht zu früh mit dem Frühjahrsputz zu beginnen. Denn bei niedrigen Wassertemperaturen sind die über die kalten Monate geschwächten Tiere noch sehr störungsempfindlich. Die magische Grenze dabei lautet, nicht unter plus zehn Grad Celcius zu arbeiten.

Wasserratten. Kommen wir nun zum Pool. Schwimmbecken benötigen einiges an Platz, zahlen sich aber auf jeden Fall aus. Bei Sonnenuntergang nach einem langen Arbeitstag einige Längen zu schwimmen und im eigenen Garten die Ruhe zu genießen, hat definitiv etwas von Urlaubsfeeling. Nachdem im Herbst das Wasser abgelassen wurde, kann nach Entfernung der Winterabdeckung das Becken gereinigt werden. Eine gründliche Entkalkung sowie anschließende Säuberung mit dem Hochdruckreiniger oder Dampfreiniger ist essenziell. Professionelle Geräte erleichtern das Leben an dieser Stelle deutlich. Nach Prüfung aller Dichtungen kann bereits neues Wasser eingelassen werden, und der Pool ist bereit zum Plantschen während der ersten warmen Frühlingstage.