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Lifestyle | 09.11.2019

Trotz der Kälte und deS Schnees

Wie Sie sich mit ein paar einfachen Vorkehrungen für die kalte Jahreszeit wappnen.

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Sonne, Regen, Wind, Schnee – wir können das Wetter heute zwar noch nicht beeinflussen, aber wir können unseren Alltag weitestgehend den Launen der Wettergötter unterordnen. Um gut und gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen, besteht allerdings oft Nachholbedarf, was den Umgang mit Wetterreizen betrifft. Raus, rein, kalt, warm, nass, trocken – der ständige Wechsel stellt unser Immunsystem jedes Jahr aufs Neue auf die Probe. Aber er kann auch trainiert und mit ein paar einfachen Tipps abgeschwächt werden.

Winterschlaf. Obwohl wir nicht für Monate durchschlummern, benötigt auch der menschliche Körper im Herbst und Winter mehr Schlaf. Schuld daran ist die geringere Versorgung mit Tageslicht. Der körpereigene Rhythmus verschiebt sich, denn bei kürzeren Tagen und längeren Nächten wird vermehrt das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet. Um trotzdem genügend Energie für den Tag zu tanken und der Müdigkeit entgegenzuwirken, ist ausreichend Schlaf im Winter umso wichtiger.

 

 

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Bewegung an der frischen Luft. Rausgehen und bewegen! Es ist kein Geheimtipp, aber die Umsetzung ist oft gar nicht so einfach. Doch regelmäßig ein Spaziergang oder eine kleine Runde Sport an der frischen Luft werden zum wahren Gesundheits-Booster. Das Herz-Kreislauf-System gerät in Schwung, die Gefäße werden trainiert und der Körper lernt, sich auf den Temperaturwechsel einzustellen. Zusätzlich wirkt sich Bewegung und Frischluft positiv auf Entspannung und Stressabbau aus.

Gesundheits-ABC. Der Code für ein starkes Immunsystem lautet hier: ABDE. Vitamin A wappnet Haut und Schleimhäute gegen Eindringlinge von außen, B6 regt die Bildung von Immunbotenstoffen an, D wirkt entzündungshemmend und E fördert die Reifung von Abwehrzellen. Für den täglichen Vitaminschub bedeutet dies etwa: Gemüse in Gelb, Orange und Rot, Pflanzenöle, Walnüsse auf dem Teller und eine gute Portion Tageslicht für die Vitamin D-Produktion. Vitamin C ist in den Depots übrigens in der Regel zur Genüge vorhanden und ein Überschuss sorgt keineswegs für noch mehr Gesundheit.

Lebensquelle. Ausreichend Flüssigkeit ist das A und O, wenn man gesund durch die Erkältungsjahreszeit kommen will. Flüssigkeit befeuchtet die Schleimhäute und sorgt wiederum dafür, dass Viren und Bakterien schnell wieder abtransportiert werden und gar nicht erst in den Körper gelangen.

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Heiß – kalt. Ob Sauna oder die At-home-Variante Wechselbad – der gezielte Wechsel zwischen Hitze und Kälte ist das perfekte Training für die kalte Jahreszeit. Die Erfrischung sollte dabei am Ende eines jeden Durchgangs stehen. Ein Zusatz-Plus der Anwendung: Der erzeugte Hitzestress lässt den Körper Endorphine ausschütten. Die Glückshormone hellen unsere Stimmung auf und kräftigen den gesamten Organismus. Diese Punkte bilden bereits eine gute Voraussetzung, um sicher durch Herbst und Winter zu kommen. Nichtsdestotrotz lauern Krankheitserreger und ehe man sich versieht, bahnen sich trotz guter Vorsorge Beschwerden an. Aber auch hier muss man nicht gleich verzagen, denn mit simplen Hausmitteln lässt sich manche Erkältung noch abwehren.

Auf warmen Sohlen. Kalte Füße können eine Erkältung mehr begünstigen, als man meinen möchte. Warum? Kühlt die Körperoberfläche aus, versucht der Körper unwillkürlich, sich vor weiterem Wärmeverlust zu schützen, die Blutgefäße ziehen sich zusammen. Indem die Durchblutung zurückgefahren wird, gelangen auch weniger Abwehrzellen in die Schleimhäute und Viren haben leichtes Spiel. Falls die Füße zu Eiszapfen geworden sind, empfiehlt sich ein heißes Fußbad. Das Bad lenkt den Temperaturhaushalt nicht nur wieder in geregelte Bahnen, sondern kann aufgepäppelt mit etwas Thymiantee oder ätherischen Ölen sogar zum Wellness-Faktor für daheim werden.

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Wenn’s kratzt. Wer kennt ihn nicht, den unheilverkündenden Vorboten so mancher Erkältung: das Kratzen im Hals. Doch noch ist die Krankheit nicht ausgebrochen. Anstatt jedoch zu resignieren, sollte am besten die altbewährte Hausapotheke zu Rate gezogen werden. Kräuter und Gewürze sind oft nicht nur äußerst wirksam, sondern stehen auch in fast jedem Haushalt bereit und lassen sich leicht zu einem heilenden Tee zubereiten. Der Klassiker Salbei wirkt keimtötend, entzündungshemmend und beruhigend, Thymian hilft beim Abhusten und Lindenblüten gelten als schweißtreibend und helfen beim Abtransport von Viren. Ingwer wird ebenfalls eine heilende Wirkung nachgesagt. Diese entfaltet er am besten in Scheiben geschnitten, gemörsert und mit heißem Wasser übergossen. Zusätzlich punktet die Knolle mit einer großen Menge an Mineralstoffen, Vitaminen und ätherischen Ölen. 

Spannungskiller. Sie spannt, sie juckt, sie ist rau – die kalte Jahreszeit bedeutet häufig eine unangenehme Trockenperiode für unsere Haut. Der Feuchtigkeitsmangel wird oftmals durch fehlende Hautfette in der obersten Hautschicht bedingt. Daneben ist trockene Haut weniger robust gegen Bakterien und Schadstoffe. Auch wenn der Griff zur Creme naheliegend scheint, so verstärken viele konventionelle Produkte die Trockenheit sogar. Viele Hausmittel beweisen sich hier als wirksamer. So können etwa Avocado als Gesichtsmaske, Honig zur Lippenpflege oder natives Kokosöl als Bodylotion zu nachhaltigen Feuchtigkeits-Quellen werden. Die Helferlein aus dem Haushalt können also sowohl zur äußeren wie auch zur inneren Anwendung herangezogen werden, um uns so sicher und fit durch den Winter zu bringen.