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Lifestyle | 15.12.2019

Winterliche Wannenwonne

Es ist kalt, es ist nass, es ist grau: die beste Voraussetzung, um sich ein wohltuendes Bad zu genehmigen. Wie wir Körper und Seele mit dem warmen Nass etwas Gutes tun.

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Schon der Anblick eines reichhaltigen Bades erzeugt Wellness-Charakter. (Foto: Shutterstock)

Schon seit Jahrtausenden ist man sich der wohltuenden Wirkung von warmem Wasser bewusst. Angereichert mit Blüten und Kräutern entfaltet es seine pflegende, entspannende, anregende oder gar heilsame Wirkung. Eingehüllt in feuchte Wärme und umschwebt von betörenden Düften, wird ein Bad zur waren Flut an Sinneseindrücken. Dabei wirkt sich die Anwendung in vielerlei Hinsicht positiv auf die Gesundheit aus.

 

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(Foto: Shutterstock)

Aktivitätsquelle. Dafür, dass wir bei einem Bad nur entspannt in der Wanne liegen, zeigen sich erstaunliche Effekte auf die körperliche Aktivität. Warmes Wasser bringt den Stoffwechsel in Schwung. Bei warm-heißen Temperaturen kann die Wirkung sogar so weit gehen, dass Baden beim Abnehmen hilft. 60 Minuten in 40 Grad warmem Wasser liegen verbrennt etwa so viele Kalorien wie ein halbstündiger Spaziergang. Mit den entsprechenden Badezusätzen kann sich ein Bad zudem positiv auf die geistige Aktivität auswirken. Um dem Mattheitsgefühl nach einem warmen Bad entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, die Badezeit auf zehn bis 20 Minuten zu begrenzen. Daneben hilft es, die Füße und Unterschenkel mit kühlem Wasser abzubrausen, um zusätzlich den Kreislauf anzukurbeln. Salbei bringt die Gedankengänge in Bewegung und schärft das Verdauungsfeuer.

 

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(Foto: Shutterstock)

Anti-Stress-Kur. Sich nach einem stressigen Arbeitstag in die Wanne gleiten lassen oder mit einer Wellness-Hour im heimischen Badezimmer ins Wochenende starten: Ein warmes Bad kann Balsam für die Seele sein, wenn man sich in Ruhe in der Wanne wiegt, ein paar Minuten die Augen schließt und dem leisen Plätschern lauscht. Die Wärme des Wassers erzeugt unmittelbar ein Gefühl von Geborgenheit und schon zehn bis 20 Minuten, in denen wir die Erlebnisse des Tages verarbeiten oder einfach unseren Gedanken nachhängen, helfen uns, Abstand von Stress und Alltag zu gewinnen. In weniger stressigen Zeiten kann ein Bad zur Wellness-Auszeit werden und uns mit der nötigen Portion Entspannung zwischendurch versorgen. Lavendel, Baldrian und Melisse werden in der Wanne zum Entspannungsfaktor.

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(Foto: Shutterstock)

Gesundbrunnen. Ob bei Verspannungen oder nach großer Anstrengung, bei Entzündungen oder der klassischen Erkältung, ein Bad kann bei so manchen körperlichen Beschwerden nicht nur äußerst wohltuend sein, sondern auch die Genesung vorantreiben. Stundenlanges Sitzen oder Stehen und körperliche Anspannung können zu Muskelverhärtungen führen. Hier wirkt sich das warme Nass genauso positiv aus wie bei überanstrengten Muskelpartien und Muskelkater. Krankheitsvorbeugend wirken Bäder, indem durch die Hitze des Wassers, wie bei Saunaanwendungen, künstliches Fieber erzeugt wird. Für die körpereigenen Prozesse bedeutet dies, dass die Durchblutung verbessert und das Immunsystem gestärkt wird. Mithilfe ausgewählter Zusätze können zusätzlich die Atemwege befreit und desinfiziert werden. Mit Thymian, Eukalyptus und Kiefernnadel wird Erkältungsviren der Kampf angesagt, während Rosmarin, Minze und Wacholder eine Wohltat für Muskeln und Gelenke bedeuten. Entspannung und Aktivierung für Körper und Geist: Aus Blüten, Kräutern und Ölen lässt sich schnell ein persönlicher Badegenuss mixen. Mit der richtigen Ergänzung an pflanzlichen Zusätzen kann ein Bad in vielfältigen Verfassungen den individuellen Wohlfühleffekt bedeuten. Da bleibt nur noch zu sagen: Ab in die Wanne!