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Lifestyle | 12.11.2019

Fit und gesund durch den Winter

So trotzt ihr mit ein paar einfachen Mitteln Erkältung und Winterblues.

Wenn die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, steht auch für unseren Körper eine große Umstellung an. Weniger Licht, dafür mehr Nässe und Kälte beeinträchtigen unser Gemüt und unsere Gesundheit - ein geschwächtes Immunsystem macht uns anfälliger für Grippeviren, die in der Luft herumschwirren. Lest hier, wie ihr trotzdem fit durch den Winter kommt. 

Gutes Raumklima wahren: Im Winter wird meistens viel zu wenig gelüftet. Dabei erhöht Sauerstoff die Konzentration und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Am besten ist es, Fenster nicht zu kippen, sondern für fünf bis zehn Minuten stoßzulüften und vorher alle Heizkörper herunterzudrehen. Menschen mit Gesundheitsbeschwerden wie Asthma haben es im Winter besonders schwer, da sich die Luftqualität durch häufiges Heizen verschlechtert. Außerdem enthält die warme, trockene Luft große Mengen an Staubpartikeln und Keimen. Entsprechend ist es sinnvoll, in einen Luftwäscher oder Luftbefeuchter zu investieren, der rund ums Jahr für ein gutes Raumklima sorgt. 

Ausreichend Vitamine zu sich nehmen: Viele Menschen nehmen im Winter weniger Vitamine zu sich als in den warmen Monaten. Das liegt zum einen daran, dass die Auswahl an frischem Obst und Gemüse in den Supermärkten kleiner ist. Zum anderen greifen die meisten bei Kälte lieber zu deftigem Essen und zuckerhaltigem Gebäck. Doch auch im Winter gibt es vitaminreiches saisonales Obst und Gemüse, das den Körper mit ausreichend Vitamin C und Antioxidantien versorgt. Beste Beispiele sind verschiedene Krautsorten, Zitrusfrüchte, Äpfel und Rüben. Insbesondere fermentiertes Gemüse wie Sauerkraut hat positive Auswirkungen auf die Darmflora und stärkt obendrein das Immunsystem. In manchen Fällen lohnt sich auch der Kauf von bewährten Nahrungsergänzungsmitteln, die die Abwehrkräfte in der Grippesaison unterstützen. 

Gemütsschwankungen vorbeugen: Der Begriff "Winterdepression" ist schon lange kein Fremdwort mehr und kursiert jedes Jahr pünktlich zum Winteranfang in den Medien. Tatsächlich leidet rund jeder 50. Österreicher an der Gemütsschwankung, die mit dem Wechsel der Jahreszeiten zu tun hat. Linderung schafft eine regelrechte Lichttherapie. Dazu zählen Spaziergänge an der frischen Luft, auch dann, wenn der Himmel bedeckt ist. Trotz der Wolken wird über unsere Haut nämlich wichtiges Vitamin D gebildet, das wir für unsere Knochen, Muskeln und eine ausgewogene Stimmung brauchen. Zudem helfen sogenannte Tageslichtlampen, die das Sonnenlicht nachahmen. Und nicht zuletzt hilft es, die eigenen vier Wände so gemütlich wie möglich zu gestalten und die positiven Seiten des Winters zu zelebrieren. 

Grippeimpfung für Risikogruppen: Winterzeit ist immer auch Grippezeit. Sie beginnt Ende November und reicht bis in den März des Folgejahres. In dieser Zeit gilt es, die Ansteckungsgefahr so niedrig wie möglich zu halten. Dazu gehört nicht nur eine vitaminreiche Ernährung, sondern auch, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Bestimmte Risikogruppen sollten auch eine Grippeimpfung in Erwägung ziehen. Da sich die Viren stetig anpassen und verändern, muss sie jährlich wiederholt werden. Und wer bereits erkrankt ist, bekommt hier Tipps, wie man eine Erkältung schnell in den Griff bekommt.

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