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Lifestyle | 10.09.2018

Kirtagsliebe mit Happy End

Die gemeinsame Geschichte von Christina und Heinrich Haslauer könnte man wohl als klassische „Kirtagsliebe“ bezeichnen. Denn den Anfang fand die Story mit Happy End am traditionellen Altausseer Kirtag vor drei Jahren

Bild Christina_Heinrich-9.jpg
Credit: Birgit Schulz

Eigentlich wollte Heinrich gerade aufbrechen, als er von einem Bekannten herzlich begrüßt wurde. In überschwänglicher Freude erzählte ihm dieser von seiner Hochzeit im Vorjahr und eröffnete ihm, bald stolzer Vater zu werden. Hinter ihm stand eine hübsche Frau. Nachdem Heinrich die vermeintliche Ehefrau begrüßt hatte, entwickelte sich eine intensive Unterhaltung, die beide sichtlich sehr genossen. Plötzlich verspürte Heinrich gar keine Müdigkeit mehr, sondern eher ein aufgeregtes Prickeln im Bauch. „Das geht doch nicht, du kannst doch nicht mit der Frau deines Bekannten flirten“, mahnte ihn sein Gewissen. So wollte er die etwas angespannte Situation mit den Worten „In welchem Monat bist du eigentlich?“ beenden.

Mit großen Augen sah Christina ihn an und meinte lachend: „Aber – ich bin die Schwester, nicht die Ehefrau …“ Ein Stein der Erleichterung fiel Heinrich vom Herzen, einem näheren Kennenlernen stand nun nichts mehr im Wege.Antrag mit Aussicht. Zwei Jahre später war es dann so weit. Hoch über den Dächern von Bregenz machte Heinrich Ende Oktober 2017 seiner Christina einen unvergesslichen Heiratsantrag. Die beiden verbrachten gerade einen romantischen Urlaub im Hotel Fritsch am Berg. Eines Abends überraschte Heinrich seine Christina mit einer Flasche eisgekühltem Champagner und stimmungsvollem Kerzenschein am Balkon ihres Zimmers. Der Bodensee und ganz Vorarlberg schien ihnen zu Füßen zu liegen. „Der Abend war unvergesslich“, erinnert sich Christina zurück: „Es floss nicht nur der Champagner, sondern auch die Freudentränen!“ Musik ist Liebe.

Als Christina und Heinrich sich dann im Juli 2018 das Jawort gaben, waren beide Zeremonien – die standesamtliche wie die kirchliche Trauung – von der Liebe zur Musik geprägt. „Besonders berührend war die musikalische Begleitung durch den Chor Salto Vocale“, sind sich die beiden einig. Die 50 Sängerinnen und Sänger gaben dem Brautpaar ihr Bestes, ist doch Heinrich der Leiter des bekannten Salzburger Chors, der dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Musikalisch ging es auch im Anschluss weiter: Die Agape am See wurde mit feinem Jazz von Kontrabassist und Bandleader Gernot Haslauer, dem Trauzeugen und Bruder von Heinrich, untermalt und das Hochzeitsmahl beim Wirt am Gries wurde zu den magischen Klängen der Formation „D’Salzburger Nockerl“ eingenommen. Der schönste Moment ihrer Hochzeit? Für Christina war es der „First Look“ am Mondseeberg. Das ist jener Moment bei einer Hochzeit, an dem sich Braut und Bräutigam zum allerersten Mal sehen. Für Heinrich war der schönste Moment ein – wie könnte es anders sein – musikalischer: „mit meiner Braut im Arm zum Jahrhundertwalzer die Hochzeit feierlich beenden zu dürfen.“