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Lifestyle | 30.07.2019

Kluge Raumaufteilung - Ihr Schlüssel zum Wohngefühl

Traumwohnung in Aussicht?

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Dann denken Sie nicht nur über die passende, geschmackvolle Einrichtung nach. Selbst die schönsten Möbel und eine echte Wellness-Oase im Bad reichen nicht aus, um sich dauerhaft in den eigenen vier Wänden wohlzufühlen. Mit mehreren Personen unter einem Dach beginnen die Probleme, kleine Alltäglichkeiten nehmen großen Einfluss aufs Wohlgefühl. Mit einer klaren Einteilung der Wohnung für jeden einzelnen Bewohner leisten Sie einen kleinen aber feinen Beitrag.

Zahllose No-Gos in österreichischen Haushalten

Ob Geruch von Meerschweinchen oder die Spielkonsole im Schlafzimmer - es gibt zahllose Gründe, unter denen das individuelle Wohlgefühl beim Wohnen leidet. Eine aktuelle Umfrage zu No-Gos im Schlafzimmer fasst die wichtigsten Wohnprobleme zusammen und zeigt auf, dass Männer und Frauen wie so häufig unterschiedlich ticken.

Herumliegende Wäsche ist ein klarer Störfaktor für die Damenwelt, Herren sind in dieser Hinsicht entspannter. Staubsauger, Bügelbrett oder die Playstation sind weitere No-Gos, die mehr als jeder zweite Österreicher nicht in seinem Schlafzimmer finden möchte. Und vieles lässt sich aufs Wohnzimmer, die Küche und andere Orte übertragen, wenn keine Einigkeit bei der Wohnungsgestaltung herrscht.

Die gleiche Umfrage zeigt eine hohe Toleranz gegenüber Smartphones. Circa acht von zehn Österreichern finden es absolut in Ordnung, wenn das Handy oder iPhone auf dem Nachttisch seinen Platz findet. Dies heißt nicht, dass die permanente Handynutzung im Bett nicht doch für Diskussionen sorgt.

Der richtige Ansatz für die Wohnungsgestaltung

Potenzielle Streitpunkte sind rechtzeitig vor Einrichtung der Wohnung anzusprechen. Schnell zeigt sich hierbei, welche Möbel und Geräte den einzelnen Personen am Herzen liegen. Falls sich jemand strikt gegen Bügelbrett und herumliegende Slips im Schlafzimmer ausspricht, ist dies zum Wohle aller zu akzeptieren. Es fällt nicht schwer, kleine Gewohnheiten in den Alltag einzubinden, damit solche kleinen Störfaktoren nicht zu einem ernsthaften Problem für den Hausfrieden werden.

Ansonsten ist die Aufteilung der Wohnung ein wichtiger Ansatz, um allen Mitgliedern des Haushaltes den Freiraum zu geben. Die Spielkonsole im Schlafzimmer zu verbieten, soll nicht heißen, dass sie überhaupt nicht im Haushalt willkommen ist. Ein guter Ansatz sind Wohnbereiche, die jeder nach eigenen Vorlieben gestalten kann. Als echter Ruheraum sollte das Schlafzimmer in vielerlei Hinsicht Tabu sein, Wohnzimmer und Küche lassen dafür mehr Spielraum.

Ist eine solche individuelle Einteilung von Wohnbereichen nötig oder sinnvoll, ist hierauf bei der Planung der Einrichtung einzugehen. Dies gilt besonders bei einem beengten Wohnraum, der aus Platzgründen nicht viele Spielräume lässt. Wohnideen für kleine Wohnungen liefern wertvolle Inspirationen, wie mit kompakten Möbeln auch auf kleiner Fläche genügend Raum für eigene Ideen bleibt.

Schon bei der Wohnungssuche aufpassen

Im Idealfall sind kleine und große Streitpunkte bei der Raumeinrichtung schon geklärt, bevor es auf die Suche nach einer gemeinsamen Wohnung geht. Dies hilft, die passende Wohnung zu finden, in der kleine Nischen, Raumbereiche oder halbe Zimmer für die individuelle Gestaltung bereitstehen.

Nicht zu unterschätzen für das persönliche Wohngefühl ist außerdem das Einrichten der Außenbereiche. Die kreative Gestaltung der eigenen Terrasse, eines Balkons oder einer großen Gartenfläche reicht vielen Menschen hierzulande schon aus, einen eigenen Bereich zu haben. Auch hier gilt: Das rechtzeitige Ansprechen hilft beim gemeinsamen Einrichten.