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Lifestyle | 12.03.2021

Zero Waste im Haushalt

Wir werden jeden Tag mit Bildern von verschmutzten Gewässern sowie von Plastikverpackungen verletzten Tieren konfrontiert. Eine unangenehme Begebenheit, vor der man nicht die Augen verschließen sollte. Jeder von uns kann schon einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Umwelt zu entlasten und seinen Müll zu reduzieren. Wie das funktioniert, kannst du in diesem Artikel lesen.

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Credit: Shutterstock
  1. Nimm dein eigenes Einkaufssackerl mit.

Seit dem 1. Jänner 2020 ist es in Österreich verboten, Plastiksackerl zu verkaufen. Die Konsorten aus Papier sind zwar umweltschonender, doch sie produziert am Ende des Tages dennoch Müll. Wenn man nicht den Platz für einen Einkaufskorb hat, dem sei ein Stoffsackerl ans Herz gelegt. Dadurch, dass es zusammengelegt in jede Handtasche passt, ist es die perfekte Alternative, um auch spontane Einkäufe nach Hause zu tragen.

 

  1. Leitungswasser trinken

Wir sind in Österreich in der glücklichen Lage, ausgezeichnetes Trinkwasser zu haben. Bei Durst den Wasserhahn aufdrehen, anstatt zur Plastikflasche zu greifen. Wer nicht komplett auf sein geliebtes Mineralwasser verzichten will, der kann auf Glasflaschen oder einen Wassersprudler ausweichen.

 

  1. Kaufe unverpackte Lebensmittel

Obst und Gemüse werden in Supermärkten noch immer größtenteils in Plastik verpackt. Aber es gibt auch die Möglichkeit, es einzeln zu kaufen. Jetzt kauft man natürlich nicht nur einen Paradeiser, sondern gleich eine Rispe oder mehrere Stücke. Wer sich da das kleine Plastiksackerl sparen will, der investiert in einen Obst- und Gemüsebeutel.

 

  1. Nicht hungrig und unbedacht einkaufen gehen

Wenn der Magen knurrt, neigt man dazu, mehr zu kaufen, als eigentlich von Nöten war. Das endet meist darin, dass das Essen nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums in den Mistkübel wandert. Lieber vor dem Einkauf eine Kleinigkeit essen und eine Einkaufsliste schreiben. Essen gehört auf den Teller und nicht in den Müll.

  1. Frischaltedosen verwenden

Wie oft haben wir unsere Mütter und Omas dafür belächelt, dass sie so viele Frischhaltedosen haben? Dabei macht das mehr Sinn als Lebensmittel in Alufolien zu verpacken. Erstens machen diese nur noch mehr Müll und zweitens halten die Speisen länger, wenn sie in den luftdicht verpackten Behältern gelagert werden.

  1. Reparieren anstatt wegwerfen.

Wenn die elektronischen Haushaltsgeräte oder die Möbel den Geist aufgeben, ist man versucht, sich gleich etwas Neues zu kaufen, anstatt es zur Reparatur zu bringen, weil einem mehrfach suggeriert wird, dass Neugeräte einem billiger kommen als eine Reparatur. Sollten die Kosten dennoch zu hoch sein, kann man sich nach Reparatur-Cafés umsehen. Für die TüftlerInnen unter euch: Setzt auf DIY-Tutorials, die man auf Pinterest oder auf YouTube findet.

  1. Kaffeekapseln vermeiden

Auch wenn George Clooney sich an seinen Kaffee im eleganten Penthouse noch so erfreut und mit einem via Kamera flirtet: Der Wachmacher schmeckt auch aus der French Press, der Filtermaschine, einem Vollautomaten oder einem italienischen Espressokocher.

 

  1. Zero-Waste im Badezimmer

Egal ob Shampoo, Spülung, Duschgel oder Flüssigseife: Gerade im Bad sammelt sich viel Müll an. Wie gut, dass es auch hier Abhilfe in Form von festen Shampoos und Seifenstücken gibt. Feste Haarpflege wird wie normale Seife aufgeschäumt, in der nassen Mähne verteilt und wieder ausgespült. Was die feste Seife betrifft, so ist sie in vielen Haushalten sicher noch Gang und gäbe, aber Duschgels und Flüssigseife liefen ihnen mit der Zeit den Rang ab. Wer aus Hygienegründen trotzdem auf Nummer sichergehen möchte, der setzt auf Nachfüllpackungen. Ein weiterer Vorteil der festen Körperpflege: Sie sind der ideale Reisebegleiter, da man sich keine Gedanken mehr über die Flüssigkeitsbestimmungen machen muss.