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Lifestyle | 10.01.2015

Topfit durch den Winter

In diesem Jahr kommen wir ohne Virenattacken durch die frostige Zeit! Antworten zu den wichtigsten Fragen bei Erkältungen findet ihr hier.

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(© Shutterstock)

Gestern noch frostig, heute schon 10 Grad wärmer – erkältet man sich hier besonders schnell?

Die im Winter typischen Temperaturschwankungen überfordern unseren Körper häufig – wir sind entweder zu leicht angezogen und frieren oder sind besonders warm eingepackt, schwitzen und sind so deutlich anfälliger für Erkältungen. Unser Tipp: Regelmäßige Saunabesuche können eine Anfälligkeit für Infektionen um ein Drittel verringern. Wer dreimal pro Woche sauniert, trainiert die körpereigene Temperaturregulation optimal.

 

Eine Erkältung ist im Anmarsch – was hilft mir jetzt am besten?

Bei den ersten Anzeichen einer wie leichtem Frösteln oder Kratzen im Hals kann man noch gegensteuern: mit Ruhe und Extraportion Eisen. Besonders viel steckt in Roter Bete, die zudem durch einen besonders hohen Gehalt an abwehrstärkenden Anthocyanen punktet. Dabei sollten nur frische Knollen verwendet werden, denn Rote Bete aus dem Glas enthält kaum Nährstoffe.

 

Die Nase ist ständig verstopft. Woran liegt’s?

Im Winter halten wir uns vorwiegend in überhitzten Räumen auf. Die Heizungslust trocknet die Schleimhäute aus und macht sie anfälliger für Infektionen. Oft hilft es schon, regelmäßig zu lüften oder ein nasses Handtuch über den Heizkörper zu hängen, um die Luft zu befeuchten. Schnupfennasen sollten zudem viele Nüsse oder Sonnenblumenkerne essen. Sie liefern viel Vitamin E, das die empfindlichen Nasenschleimhäute beruhigt.

 

Erhöht Stress die Anfälligkeit für Infektionen?

Wer unter Stress steht, fängt sich nach Ansicht von Wissenschaftlern viel schneller einen Schnupfen ein. Auch Schlafmangel – weniger als sieben Stunden pro Nacht – lässt die Abwehrkräfte sinken. Probates Gegenmittel: Jeden Tag 15 Minuten bewusst entspannen.

 

Hilft Kaugummi kauen gegen Ohrschmerzen?

Ja, denn durch das regelmäßige Kauen wird mehr Speichel produziert und öfter geschluckt. So kann das Mittelohr über die sogenannte Eustachische Röhre, die Mittelohr und Nasenraum miteinander verbindet, besser belüftet werden und der durch angeschwollen Schleimhäute entstehende Druck verringert werden.

 

Wirkt warmes Bier schmerzlindernd?

Ja,warmer Hopfen hilft bei Erkältung. Der Körper kommt dadurch ins Schwitzen und scheidet die Giftstoffe schneller aus. Außerdem enthält Hopfen im Bier ätherische Öle und Bitterstoffe, die den Schlaf fördern. Um diesen Effekt zu verstärken, wird das Bier warm, in kleinen Schlucken und mit etwas Honig getrunken. Bei Fieber ist jedoch Alkohol absolut tabu!

 

Guter Sex hält gesund?

Sex ist der reinste Immun-Booster: Mindestens zweimal pro Woche Geschlechtsverkehr steigert die Abwehrkraft um stolze 30 Prozent. Denn Unmittelbar nach dem Orgasmus erhöht sich der Spiegel der natürlichen Killerzellen im Blut um 150 Prozent. Sie erkennen infizierte Zellen und zerstören diese.

 

Hilft Hühnersuppe wirklich bei einer Erkältung?

Omas Hausmittel wirkt tatsächlich, denn die Suppe macht den hitzeempfindlichen Viren den Garaus und hemmt Entzündungen. Allerdings sollte sie selbst gekocht sein. Rezept: 1 Zwiebel, 2 Karotten schälen und klein schneiden. 2 EL Öl in einem Topf erhitzen. Gemüse andünsten. 2 kleine Hähnchenschenkel dazugeben, salzen, pfeffern, mit 1l Hühnerbrühe ablöschen, 30 Min. köcheln, dann durch ein Sieb abseihen.