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Lifestyle | 02.07.2018

Willst du mit mir in die Zukunft reisen?

Kennengelernt haben sich Sibylle und Daniel Paier auf einem Dating-Portal. Lange Zeit verlief ihre „Beziehung“ nur online. Bis der Tag des Kennenlernens kam, die Funken sprühten und die beiden wussten: „Wir gehören zusammen!“

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Birgit Schulz

Sibylle erinnert sich zurück: „Wir verbrachten einen wundervollen Abend in einem Restaurant in Obertrum, begleitet von gutem Essen und köstlichen Weinen. Der Spaziergang nach dem Essen auf den benachbarten Steg, inmitten einer sternenklaren Nacht, machte unser Date fast perfekt. Fast, weil wir stundenlang da draußen standen und Sternschnuppen beobachten konnten, Daniel aber nicht den Mut aufgebracht hat mich zu küssen.“ So ergriff Sibylle selbst ein paar Dates später die Initiative und ab diesem Zeitpunkt war klar, dass die beiden zusammengehören.Einzigartig. Daniel zog zu Sibylle nach Mattsee und eineinhalb Jahre später war für den Vertriebsmitarbeiter eines Sportartikelunternehmes klar, dass er Sibylle heiraten möchte. Für den Heiratsantrag ließ er einen ganz besonderen Ring anfertigen, der perfekt zu Sibylle passte. Mit Steinen in deren Lieblingsfarben Pink und Türkis.

Als Ort hatte er sich den Steg am Trumer See ausgesucht, jenem ganz besonderen Steg, an dem sie an ihrem ersten gemeinsamen Abend so lange saßen und die Sternschnuppen beobachtet hatten.Gemeinsame Reise. „Wir gingen gemeinsam auf den Steg und mein Herz schlug vor Aufregung höher“, verrät Daniel. Sie plauderten über ihre Beziehung und ihren gemeinsamen Weg, ihre gemeinsame Reise. Das war das Stichwort für Daniels großen Auftritt. „Hinter uns liegen bereits viele schöne gemeinsame Abenteuer, und deshalb möchte ich dich fragen, ob du mit mir diese Reise fortsetzen möchtest, bis wir alt und grau sind?“ Der große Tag wurde dann im Rahmen einer freien Trauung im Juli 2017 zelebriert. Unkompliziert, natürlich und fröhlich. „Es sollte kein starres, durchgetaktetes Fest werden. Sondern mehr einem feinen Sommerfest ähneln, das von Leichtigkeit geprägt ist“, waren sich die beiden einig.

Tattoos are forever. Sibylle und Daniel wollten keine klassischen Eheringe, sondern entschieden sich als Zeichen ihrer Zusammengehörigkeit für eine Live-Tätowierung. „Das gewählte Maori-Symbol der ‚Pikorua‘ steht für Liebe, Freundschaft oder die Verbindung zweier Menschen oder Seelen.“Verliebt ins Heiraten. „Heiraten hat etwas Magisches“, sagt Sibylle. Sie war so fasziniert von der Zeremonie, dass sie sich entschied, selbst in die Hochzeitsbranche einzusteigen. Seit diesem Jahr gestaltet sie als Rednerin Hochzeitszeremonien für freie Trauungen. Und weil bei einer perfekten Trauung ein liebevoll geschmückter Traubogen nicht fehlen darf, hat Daniel für ihre Brautpaare einen gebastelt. „Wir sind einfach ein tolles Team!“, sagen die beiden freudestrahlend.