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People | 28.06.2019

William würde Homosexualität bei seinen Kindern unterstützen

Die britische Royal-Family ist bekanntlich sehr altmodisch und setzt oft auf Tradition. Anders aber die nächste Generation der Royals. Prince William äußerte sich neuestens zum Thema Homosexualität und wie er reagieren würden wenn seine eigenen Kinder schwul oder lesbisch wären.

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© ROTA / Camera Press / picturedesk.com

Macht man sich jetzt schon Sorgen um das Liebesleben der Kinder?

Vor einem Jahr kam mit Prinz Louis, das dritte Kind von Prinz William und Herzogin Kate auf die Welt. Seine Geschwister George (5) und Chartlotte (4) sind auch noch jung. Ihre Eltern müssten sich also noch lange keine Sorgen über mögliche Liebesbeziehungen machen - wären sie nicht Teil der britischen Royal Family.

In einem Interview sagt der Vater jetzt, dass er volles Verständnis dafür hätte wenn seine Kinder sich als LGBTQ+ identifizieren würden. Er sagt er würde sie voll unterstützen und ob seine Kinder lesbisch oder schwul sind würde rein gar nichts an seiner Liebe zu ihnen ändern.

Angst vor den Folgen

Was dem 37-Jährigen Papa jedoch zu denken gibt ist, dass seine Kinder nach einem möglichen Outing öffentlichem Hass und Diskriminierung erleben könnten. Ihm ist die freie Entwicklung der Kinder wichtig und daran sollte sie niemand hindern. 

Bei einem besuch in der "Albert Kennedy Trust" Organisation - eine Wohltätigkeitsorganisation die sich um junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender kümmert die von ihren Familien verstoßen wurden - sagt er: "Ich wünschte wir würden in einer Welt leben, in der das normal ist. Aber speziell in meiner Familie - und durch die Position in der wir uns befinden - bin ich besorgt darüber wie die Leute reagieren könnten."

Mit dieser Aussage hat der britische Thronfolger nicht unrecht, denn ein „geouteter“ schwuler Prinz oder eine lesbische Prinzessin wäre ein Debüt für das Königshaus. 

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Prinz William bei einem Besuch der Wohltätigkeitsorganisation Albert Kennedy Trust in London. © ROTA / Camera Press / picturedesk.com

William spricht sich für mehr Akzeptanz aus

Der Thronfolger äußert sich nicht zum ersten mal zu diesem Thema. Er hat sich schon mehrmals offen gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung ausgesprochen und war im Juli 2016 sogar auf dem Cover des LGBTQ+ Magazins "Attitude". 

In England ist es homosexuellen Paaren seit 2004 erlaubt zu heiraten. Trotzdem werden Menschen immernoch stigmatisiert und diskriminiert. Nach der Gruppendiskussion der Hilfsorganisation lobten Mitarbeiten den Prinzen und dankten ihm für seine Worte, die einen großen Unterscheid machen und die Community bestärken.

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Prinz William bei einem Besuch der Wohltätigkeitsorganisation akt. © Jonathan Brady / PA / picturedesk.com